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Sportschützen oder Bogensport? Klick!


Ein herzliches Hallo an

alle Mitglieder, Geschäftsleute, Freunde und Amtsträger im Gebhardshainer Land!

Es ist wieder soweit. Wir bitten Euch sehr, uns bei der Erhaltung der Brauchtumspflege zu unterstützen. Besucht das diesjährige Vogelschießen am Schiessstand am Köpchen, es könnte das Letzte sein.
Wenn sich kein Kandidat(in) findet, werden wir uns an einen anderen Ablauf der Kirmes, nämlich OHNE Schützenfest, gewöhnen müssen.

Von einem der auszog, Gebhardshainer Schützenkönig/in zu werden
In der ersten Sitzung des Vorstandes der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gebhardshain im Jahr 2017 wurde unter anderem auch das Thema diesjähriges Schützenfest diskutiert. Wie können wir das Amt der/des Schützenkönig/-in attraktiver gestalten ? In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger, Mitglieder dafür zu begeistern. Der Vorstand war sich darüber einig, dass man zuerst mit etlichen Vorurteilen, die die Regentschaft betreffen, aufräumen müsse. Es wurde daher beschlossen, das Prozedere öffentlich zu machen.

Was kommt auf mich zu, wenn ich den Wettkampf um die Königswürde gewinne?

Die Bruderschaft sowie die Kultur- & Festgemeinschaft Gebhardshain gewähren dem/der Schützenkönig(in) einen finanziellen Zuschuss, der sich zurzeit auf 1000,-- € beläuft. Es wird angestrebt, die Prämie zeitnah zu erhöhen. Wofür das Geld verwendet wird, bleibt dem König überlassen. Das Schützenfestwochenende beginnt traditionell mit dem „Schmücken beim König“. Das bedeutet, dass der Wohnsitz des Königs entweder donnerstags oder freitags von der Schützenbruderschaft und/oder den Nachbarn für das Fest geschmückt wird. Anschließend findet ein kleiner Umtrunk zusammen mit dem Hofstaat, Freunden und Helfern statt.

Am Samstag wird der König mit Hofstaat zu Hause abgeholt und mit den Brunkenern „auf die Lay“ zur Eröffnung von Kirmes und Schützenfest begleitet. Eine „Anzugsordnung“ wird von der Bruderschaft nicht vorgeschrieben. Den Abend genießt der Hof, beginnend mit der feierlichen Königskrönung, auf der Hofbühne im Zelt. Dabei bleibt es dem König überlassen, wie das finanziert wird. Etabliert hat sich eine gemeinsame Hof-Kasse, die vom gesamten Hofstaat gefüllt wird.

„Günstiger habe ich noch nie 4 Tage Schützenfest gefeiert“, so die Kern-Aussagen der Insider.

Der Sonntag bildet mit dem Festzug den Höhepunkt. Auch hier ist keine Anzugsordnung vorgesehen. Allerdings erwartet der „Gebhardshainer“, dass es schon ein wenig festlich aussehen soll. Es müssen auch nicht unbedingt teure Kleider gekauft werden, günstige Varianten bis hin zum Verleih werden im Handel angeboten.

Am Montag wird traditionsgemäß der Frühschoppen gefeiert. Eine lockere „Hofrunde“ findet sich morgens zur Messe ein und wird anschließend musikalisch zum Zelt begleitet. Ende = offen!

Im weiteren Regentschaftsjahr werden befreundete Bruderschaften/Vereine aus dem näheren Umkreis zu deren Schützenfesten besucht. Bereits eine Woche später geht die Reise nach Scheuerfeld. Herausgehoben ist der Festzug am Sitz der neuen Verbandsgemeinde in Betzdorf am zweiten Septemberwochenende. Das Jahr endet mit dem Schützenfest in Mudersbach. Danach findet eine kleine Winterpause statt. Im neuen Jahr stehen dann noch Schützenfeste in Niederfischbach, Steinebach, Weitefeld, Friesenhagen und Schönstein an.Dabei ist es logistisch erfahrungsgemäß nicht machbar, dass alle an allen Terminen Zeit haben, teilzunehmen. Daher werden je nach Verfügbarkeit Abordnungen unserer Bruderschaft gebildet, die dann mittels Taxi unsere Nachbarn besuchen.

Wir erhoffen uns mit dieser Pressemitteilung eine aufklärende Information der Bürgerinnen und Bürger, damit die diesjährige Suche nach einem Regenten erfolgreich wird und so ein großes Stück Heimatgeschichte erhalten bleiben kann.

Der Vorstand

Grußwort

Im Namen der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Gebhardshain, grüße ich alle Sportschützen und die uns angeschlossenen Mitglieder der Bogenabteilung. In Zeiten, in denen ein generelles Verbieten von Schusswaffen und auch Bogenwaffen, mit nicht nachlassenden ideologisch begründeten Vorbehalten - man kann sagen, fast schon gebetsmühlenartig - wiederholt werden, heißt es Flagge zu zeigen und zu seinem Hobby zu stehen.

Welches Hobby man ausübt unterliegt einzig dem Willen jedes Einzelnen und in Privatbesitz und Freizeitausübung hat sich keiner Vorschriften machen zu lassen, solange seine Sportausübung, auch mit Schusswaffen, gesetzeskonform ist.

Darum liebe Freunde des Schieß- und Bogensports, lassen wir uns unsere, mit viel Engagement und vielen ehrenamtlichen Stunden verbundene Freizeitbeschäftigung, nicht nehmen. Ich erinnere hier an unseren Festzug anlässlich der Kirmes und des Schützenfestes, sowie die Besuche der übrigen Bruderschaften und Schützenvereine.

Die Bogensportabteilung nimmt sogar an Deutschen-/Europa- und Weltmeisterschaften teil.

Gut Schuss

Günter Pauli
(Brudermeister)

Letzte Änderung am Dienstag, 27. Juni 2017 um 14:19:52 Uhr.